Schwerpunkt Allgemein, Christliches Profil, Zusammenwachsen

St. Joseph-Stift mit erstem stationären Hospiz in Dresden

Das Hospiz ist eröffnet. Termin- und kostengerecht nach 24 Monaten Bauzeit!

Versorgung am Ende des Lebensbogens als wesentlicher Schwerpunkt

Im Krankenhaus St. Joseph-Stift werden Menschen in allen Phasen des Lebens behandelt; einige werden gerade erst geboren, andere sind am Endes des Lebensbogens angelangt.

In diesem breit gefächerten Behandlungsspektrum hat sich das St. Joseph-Stift in den letzten Jahren mit eindeutigen Schwerpunkten als unverzichtbarer Spezialversorger für die Region Dresden etabliert.

Dazu zählt neben dem Schilddrüsenzentrum, dem EndoProthetikZentrum (EPZ), dem Darmkrebs- und Brustkrebszentrum sowie der zweitgrößten Geburtshilfe im Stadtgebiet insbesondere auch die Altersmedizin und die Palliativmedizin.

 

In der größten Akutgeriatrie in Dresden (54 Betten) werden Hochbetagte spezialisiert behandelt.

Als überregional anerkanntes Zentrum für Palliativmedizin mit einer Palliativstation, dem sogenannten Brückenteam (spezialisierte ambulante Versorgung) sowie der Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden setzt das St. Joseph-Stift seit vielen Jahren Maßstäbe bei der Versorgung unheilbar Erkrankter.

Das Marien-Hospiz komplettiert nun dieses Versorgungsangebot für sterbende Menschen am Lebensende für die gesamte Region Dresden.

Zum TV-Beitrag vom mdr-Sachsenspiegel über diesen Link.

Was unterscheidet ein Hospiz von einer Palliativstation?

Ein Hospiz ist eine spezialisierte Pflegeeinrichtung, die auf die ganzheitliche Betreuung von Sterbenden spezialisiert ist.

Im Unterschied dazu ist eine Palliativstation eine spezialisierte Krankenhausstation, die auf die ganzheitliche Diagnostik und Therapie von unheilbar erkrankten Menschen fokussiert ist.

Durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln von Beschwerden, soll Leid gelindert oder vorgebeugt werden, um damit die Lebensqualität zu verbessern bzw. zu erhalten.

Ziel ist die Entlassung und anschließende Betreuung des Patienten nach Hause, wo gegebenenfalls eine Weiterbetreuung durch ein Brückenteam oder Hospizhelfer ermöglicht werden kann.

Ist eine Entlassung in die Häuslichkeit jedoch nicht möglich und die Lebenserwartung auf Tage, Wochen oder wenige Monate begrenzt, können diese Menschen in einem Hospiz einen fürsorglichen Ersatz für das eigene Zuhause finden und dort bis zum Lebensende begleitet werden.

 

Die Zimmer im Hospiz sind wohnlich eingerichtet. Eigene Bilder und liebgewonnene Gegenstände können von den Hospizgästen mitgebracht werden, auch an ein Ausklappbett für Zugehörige, die jederzeit willkommen sind, ist gedacht.
Foto: St. Joseph-Stift Dresden

 

Marien-Hospiz: Gottesmutter Maria als Namenspatronin

Namenspatronin für das Marien-Hospiz ist die Gottesmutter Maria, unter deren besonderen Schutz die Einrichtung gestellt wird.

Getragen wird die Arbeit im Marien-Hospiz von der christlichen Haltung der Nächstenliebe sowie der Überzeugung, die Würde jedes Menschen bis zuletzt zu stärken.

Dies geschieht unabhängig von Religion, Herkunft oder sozialem Status.

Das Hospiz befindet sich in der 4. Etage des neugebauten Maria-Merkert Hauses, das nach einer der vier Gründerschwestern der Schwestern von der heiligen Elisabeth benannt ist. Die Ordensschwestern gründeten vor 125 Jahren in der Dresdner Johannstadt das Krankenhaus St. Joseph-Stift.

 

Im geräumigen Wohnzimmer mit Wohnküche können Bewohner und Angehörige in Gemeinschaft sein, zusammen kochen, backen, essen, aber auch feiern.
Foto: St. Joseph-Stift Dresden

Voraussetzungen für die Aufnahme in ein Hospiz

Das Marien-Hospiz steht allen Menschen offen, die mindestens 18 Jahre alt sind und an einer fortschreitenden Erkrankung ohne Aussicht auf Heilung mit einer begrenzten Lebenserwartung von wenigen Wochen bis Monaten leiden

  • deren stationäre Krankenhausbehandlung abgeschlossen ist,
  • bei denen eine ambulante Versorgung nicht (mehr) ausreichend möglich ist,
  • bei denen eine umfassende palliative Pflege und Begleitung erforderlich ist.

Jeder, der im Hospiz aufgenommen werden will, muss sich die Notwendigkeit ärztlich bestätigen lassen und benötigt eine Bewilligung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Kontakt & Webseite Marien-Hospiz Dresden
Canalettostr. 10, 01307 Dresden
Telefon: 0351/ 44 40 – 2520
Fax: 0351/ 44 40 – 2521
info@marienhospiz-dresden.de
Webseite inklusive Spendenportal

Foto: Johannes Bittner, Leiter des Marien-Hospizes am Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden.