Schwerpunkt Allgemein, Menschlichkeit verbindet, Zusammenwachsen

In Reinbek gibt’s „Beste Medizin. Ganz nah.“

Das gilt insbesondere für den Schwerpunkt der Tumorbehandlung.

Das Krankenhaus an der östlichen Stadtgrenze Hamburgs hat sich 2018 das Motto „Beste Medizin. Ganz nah“ gegeben, da Ärzte und Pflege jeden Tag Ihr Bestes für den Patienten geben. Das Behandlungsniveau konnte mit dieser Formel von Jahr zu Jahr wachsen. Drei Fragen von Öffentlichkeitsreferentin Andrea Schulz-Colberg an Björn Pestinger, den Geschäftsführer des Reinbeker St. Adolf-Stifts.

 

Herr Pestinger, im St. Adolf-Stift arbeiten die Ärzte, Pflegekräfte und weitere Spezialisten im Bereich Tumorbehandlung interdisziplinär miteinander. Wie sieht aktuell die Entwicklung Ihres Viszeralmedizinischen Leuchtturms aus?
Björn PestingerIn 2018 haben sich mehr Patienten als jemals zuvor für eine Tumorbehandlung im Krankenhaus Reinbek entschieden, was das Vertrauen in die medizinische Ergebnisqualität nach seit 5 Jahren steigender Entwicklung widerspiegelt. Auf diesem hohen Fallzahlniveau ist es darüber hinaus unseren Medizinern gelungen, die postoperativen Komplikationen (insbesondere die Rate von Nahtleckagen, Nachbeatmungen und Nachblutungen) auf ein Rekordniveau zu senken. Kennzahlen, mit denen wir auch im internationalen Vergleich eine sehr gute medizinische Ergebnisqualität liefern.

Operationen durch spezialisierte Teams

Das ist ja eine tolle Entwicklung, oder?
Björn Pestinger: Ich bin sehr stolz auf unsere Mitarbeiter, die dazu beitragen, dass es den Patienten durch die komplikationsarmen Operationstechniken schneller wieder gut geht. Diese Eingriffe erfordern ein Höchstmaß an Routine, dauern oft viele Stunden und fordern den Teams viel Energie ab.

Gerade Eingriffe an der Bauspeicheldrüse oder der Speiseröhre, die auch der sogenannten „Mindestmengenregelung“ unterliegen, werden nur durch spezialisierte Teams vorgenommen. Dadurch operieren die Teams in diesen Bereichen jedes Jahr weitaus mehr Patienten, als durch die Mindestmengenregelung gefordert sind.

Der Patient im Mittelpunkt

Ihr Konzept sieht im St. Adolf-Stift eine ergänzende, ganzheitliche Patienten-Betreuung vor. Wie gestaltet sich diese konkret?
Björn Pestinger: Es geht um die Abbildung einer vollständigen Behandlungskette. Alle Behandler, gleich ob im ambulanten oder stationären Sektor, werden um den Patienten platziert – der Patient soll sich um diese Fragen nicht kümmern, er soll nur wissen, dass die Behandler für ihn da sind. Für jedes Organ gibt ein standardisierter Behandlungspfad (SOP) die Schritte vor. Diese sind einerseits individuell auf den Patienten entwickelt, aber beinhalten andererseits immer die nach wissenschaftlich aktuellsten Erkenntnissen beste Therapie.

Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) vor und nach dem stationären Aufenthalt

Inwiefern profitieren Patienten von der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV)?
Björn Pestinger:
Es ist uns ergänzend gelungen, für gastrointestinale Tumore eine Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) zu implementieren. Dabei geht es um die Leistungen, die vor und nach dem stationären Aufenthalt bei uns für Patienten mit Darm-, Bauchspeicheldrüsen-, Gallen-, Leber-, Magen-, Speiseröhrenkrebs und anderen Tumoren des Verdauungstraktes (insbesondere Dickdarm, Mastdarm und Dünndarm) erbracht werden.

Die Behandlung geht dabei sogar soweit, dass wir von einer Präzisionsmedizin sprechen können, wenn bei bestimmten Erkrankungsbildern die Eignung von Chemotherapien hinsichtlich der Wirksamkeit durch die Molekularpathologie, d.h. auf Basis des Gencodes des Patienten bestimmt wird.

 

In Reinbek arbeiten die „Besten Teams. Ganz nah.“ Hier das Team der Onkologie.

 

Sorgt für Positionierung und Sichtbarkeit seines Krankenhauses vor den Toren Hamburgs: Björn Pestinger, Geschäftsführer des Krankenhauses Reinbek St. Adolf-Stift.

 

Beste Bedingungen für die Operateure: Einer von 2 neuen OP-Sälen im St. Adolf-Stift.

 


Ein Beitrag von Andrea Schulz-Colberg (Presse- und Öffentlichkeitsreferentin Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift)
Fotos: Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift / Anya Zuchold